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NME Watch vom 11. April

Sir Baettig, 3. Mai 2009

Horrorshow!

Freunde der Nacht. Auch ich warte mehr als gespannt auf das neue Horrors-Album. Denn man darf sich ruhig fragen, ob die blassen, schwarzgekleideten Typen ein ähnlich düsteres Album hinlegen werden wie ihr Debüt. Der NME zumindest packt sie diese Woche auf die Frontseite. Und verspricht uns einen intimen Einblick in ihr neues Album. Buhu!

Im Radar sind diese Woche Lissy Trullie. Tolle New Raver aus NYC. Haben was von The Virgins. Deutlich deftiger klingen The Black Box Revelation. Und Everything Everything sind mir defitniv zu abgedreht. Hört selbst bitte mal rein.

Oh yes. Lady Sovereign bekommt für ihr neues Werk “Jigsaw” 8 Punkte. Das ist definitiv ein Pflichtkauf diesen Sommer. “The sound is wilfully lo-fi and grimy and dares you to disapprove”, schreibt Robinson. Ansonsten interessiert mich eigentlich nur noch die SOAP&Skin-Review. Auch sie kriegen für “Lovetune For Vacuum” 8 Punkte.

Bei der Live-Rubrik widmen wir uns einem Kasabien-Auftritt. Die spielten in der legendären Royal Albert Hall in London. “Don’t let the hippy hair fool you: this time round their sonic ambition matches their big mouths”, schreibt der NME.

Das wars schon für diese Woche. Schliesslich muss ich jetzt erst mal Luft holen für den nächsten NME. Dann gibts nämlich ne riesen Titel-Geschichte zu den Stone Roses. Wir freuen uns.

Euer Sir Bättig

NME Watch vom 4. April 2009

Sir Baettig, 18. April 2009

Grosses Reading und Leeds-Special

Kaum spriessen die ersten Blumen aus dem Boden, geben die Festivals auch ihre Line-Ups bekannt. So auch das Reading und das Leeds-Festival. Für meinen Geschmack sind in diesem Jahr verdammt interessante Namen am Start. Here we go:

Kings of Leon

Kaiser Chiefs: Nick Hodgson dazu: “Which site has the better crowd? Actually we’ve always found that Reading has been better for us, which is strange, perhaps because we know everyone in the crowd at Leeds.”

Maxima Park: Paul Smith: “Is it tough playing the two sites? Well, you often wonder if the second night will be as good as the first if you have a good show. But whenever we’ve played it’s been pretty unbelievable both nights.”

Fall Out Boy

Arctic Monkeys: Nick O’Malley: “We’re really looking forward to it. Reading and Leeds was the first festival us and our mates ever went to back when were 16…well, Leeds that is, not Reading! i’ve been every year since.”

Radiohead

Bloc Party

White Lies: Harry McVeigh: “Our best Reading and Leeds survival tip? Don’t pitch your tent in a foot of water. We did that the first year we went. It endend up stinking. And don’t set fire to your tent while you’re in it.”

Glasvegas

Yeah Yeah Yeahs: Karen O: “I remember feeling particularly self-destructive the first time we played Reading, it was probably the nerves. I spent a lot of the show rolling around broken glass on the stage floor. I’m lucky I didn’t slash open a major artery. I’ve been working on this new move for this year where I rotate my head a full 360 degree turn. I’m nearly three-quarters of the way there, so we’ll see how it groes.”

In der Rubrik “My Music” beehrt uns diese Woche Rhys Ifans, King of the Camden caners.

My favourite lyric: Songbook: The singles’ super furry animals.

Right now I’m loving: “Heart On – Eagles of Death Metal”

An emotional one: “Gold: Greatest Hits Steps”

My first record: “Pretty Vacant – Sex Pistols”

Biggest Impression: “Never Mind The Bollocks Here’s The Sex Pistols”

Non-music influence: “The Shining – Stanley Kubrick”

Der Radar liefert uns diese Woche ein schönes SXSW 09-Special:

Am grössten abgefeiert wird dabei eine Band, deren Namen man spätestens nach fünf Sekunden vergessen hat. Nicht aber ihre Musik. Stardeath And White Dwarfs klingen wie wenn man mit einem Gameboy mit voller Lautstärke und einer Gitarre in Richtung Sonnenuntergang laufen würde. Daher werden Fans von MGMT an ihnen auch Gefallen finden. Sie verbreiten so was Ungezwungenes. Ich mag sie. Vor allem die Akustik-Stücke. Hallo Sommer.

Sonst spielen am SXSW-Festival folgende Bands:

Passion Pit, Solid Gold, Explode Into Colours, The Pains Of Being Pure At Heart, Local Natives, Theophilus London, Lissy Trullie, Still Flyin’, Wavves, Blank Dogs.

Hab ich beim Radar gesagt, dass ich mir den Namen der Band nicht merken kann? Das gleiche Problem taucht bei den Alben auf. Dananananakroyd (Ja, die Nanas stimmen!) heisst eine Band, die für ihr Album “Hey Everyone” 7 Punkte kriegt. Ich frag mich ja, welchen Sinn solche bescheuerten Band-Namen haben. “Hey kennst du das neue Album von ähm…ähm…keine Ahnung mehr wie die heissen … schon?” Toll. Wirklich. Für die Mund zu Mund-Propaganda sind solche Namen wirklich toll. Einen Punkt mehr, nämlich 8, kriegen die Doves. “Its been a while in the making, but the trio’s fourth album is well worth the wait”, heisst es. Und auch Bat For Lashes dürfen sich über 8 Punkte freuen.

“If you never loved them, you will now. And if you already did? Wll, you’ll love them even more” heisst es zum Konzert der Horrors in London. Definitiv eine der Bands, die ich nochmals live erleben will. Im Gegensatz zu den Horrors hab ich Maximo Park, die in Newcastle spielten, schon viermal gesehen. “Three albums in, and Paul Smith’s intellectual lot are required more than ever”, sagt Rebecca Robinson. 

Nächste Woche gibts übrigens eine grosse Story zu den Horrors. Man darf gespannt sein.

Bis dann,

Euer Jack The Ripper,

Sir Bättig

NME Watch vom 21. März 2009

Sir Baettig, 13. April 2009

Jack White mit neuer Band

Jacke White scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Erneut hat er eine Band aus dem Boden gestampft. Das zumindest berichtet der NME in dieser Woche.

Bei einer Einweihungsparty eines neuen Plattenlabels nutze White die Gelegenheit, um in Nashville sein neues Side-Projekt vorzustellen. The Dead Weather heisst die Band, in der Alison Mosshart (The Kills) singt, Jack Lawrence (The Raconteurs) den Bass bedient und Dean Fertita (Queens Of The Stone Age) an der Gitarre ist. White selber spielte übrigens Schlagzeug.

Ansonsten feiert der NME in dieser Woche The Prodigy ab. “Back from the dead” heisst es auf der Titelseite. Ähm *hust* ja. Da ist die Rubrik “The 25 Greatest Dance Anthems” weitaus spannender. Jetzt, wo der Sommer kommt, damit auch die Festival und man sich bis in die Morgenstunden in irgendwelchen Indie-Party-Zelten austoben kann.

Hier die Top 10

10. Leftfield/Lydon – Open Up

9. The Orb – Little Fluffy Clouds

8. Who Da Funk feat. Jessica Eve – Shiny Disco Balls

7. ATB – 9PM (Till I Come)

6. The KLF – 3am Eternal

5. Rhythim is Rhythim – Strings of Life

4. Goldie Presents Metalheads – Inner City Life

3. Justice vs. Simian – We Are Your Friends

2. The Prodigy – Charly

1. Underworld – Born Slippy Nuxx

Gleich anschliessend an die Liste gibts eine schöne Abhandlung über die Geschichte des Raves. “It felt like a propper movement” lautet die Überschrift. Kann ich euch ans Herz legen.

Ansonsten ist in der Rubrik “Track-by-Track” Pete Doherty diese Woche Gast. Er spricht über die einzelnen Songs seines ersten Soloalbums “Grace/Wastelands”. Zu “Arcady” sagt er zum Beispiel: “I’d been listening to an Edwardian musical that mentioned Arcady. It’s still a dream of a place without infringement. A place without oppression … a place of creativity.

Für den Radar begeben wir uns nach Frankreich. Dort sind nämlich 3OH!3 zu Hause. Die Franzosen mischen irgendwie Post-Emo mit Dance. Die haben ein paar schöne Sommerknaller. Ansonsten sind sie eher belanglos. Wer Vampire Weekend mag, der könnte auch Gold Teeth etwas abgewinnen. Ganz nach meinem Geschmack sind Screaming Lights. Denn alles was irgendwie nach den wunderbaren Editors klingt, muss man einfach mögen.

Bei den Alben wird das neue Yeah Yeah Yeahs Album “It’s Blitz!” besprochen. Ich muss ja beschämt zugeben, dass ich es bis jetzt noch nicht gehört habe. Was ich natürlich in den nächsten Tagen nachholen werde. Zumindest der NME scheint das Album zu mögen und gibt ihm 8 Punkte. “So sure, it’s no revolution, but ‘It’s Blitz!’s heartfelt love letter to the transcendent possibilities of the dancefloor is an unexpectedly emphatic reassertion of why Yeah Yeah Yeahs are one of the most exciting bands of this decade. Better than that, the know how to ‘shake it like a ladder to the sund’”. Man darf gespannt sein. Ebenfalls 8 Punkte bekommen Pet Shop Boys für “Yes”. The Decemberists sahnen gerade mal 6 Punkte ab: “In fact, it sounds like Death Cab For Cutie covering Fairport Convention”, lautet das ernüchternde Urteil von Chris Parkin. Immerhin einen Punkt mehr bekommen The Rakes für ihr Album “Klang”.

Diese Woche besuchten die NME-Redakteure unter anderem das Patrick Wolf-Konzert in Cambridge. Dieser trug offensichtlich ein wahnwitziges Kostüm. Ansonsten soll die Show ein unterhaltsames Cabaret gewesen sein.

Das wars fast von mir. Etwas noch in eigener Sache: Vertigo hat jetzt ein eigenes Forum. Auch Sir Bättig ist dort vertreten. Schaut mal vorbei und diskutiert mit: http://community.vertigo.fm/home

Ich verabschiede mich mit nem Übersong.

Bis dann,

Euer Sir Bättig

NME Watch 07. März 2009

Sir Baettig, 31. März 2009

NME Awards 2009

 

Halligalli im NME-Zirkus. Der NME hat wie jedes Jahr seine Top und Flops gekührt. Hier gibts einen Auszug:

Best DVD – Arctic Monkeys at the Apollo

Best TV Show – The Mighty Boosh

Best Dance Floor Filler – Dizzee Rascal

Best New Band und Best Track – MGMT

Best British Band – Oasis

Kann ich so unterschreiben. Gute Wahl.

Radarisiert werden wir diese Woche von Asher Roth. Klingt wie Eminem auf Ganja. Gefällt mir. Sehr smooth. Auch wenn er wirklich wie ein Eminem-Klon klingt. Sir Bättig sagt: Wird noch diesen Sommer die europäischen Charts erobern.

Alex Roots hingegen klingt wie The Sounds auf Speed. Könnte gut auf Partys abgehen.

The Invisible hat etwas von beidem. Sie klingen sowohl smooth als auch beatig. Erinnern mich ein bisschen an TV On The Radio.

Auf die Konzertberichterstattung müssen wir aufgrund der Awardshow verzichten.

Bis nächste Woche.

Euer Sir Bättig

NME Watch vom 28. Februar 2009

Sir Baettig, 12. März 2009

Dieser Beitrag wird bei im Hintergrund spielender Doherty-Mucke geschrieben. Wer will, kann nämlich das neue Pete … ähm Entschuldigung… PeteR Doherty-Album auf seiner Myspace-Site anhören. Find ich eine schöne Sache.

Ansonsten ist das wecheshafte Wetter (Sonne, Regen, Sonne, Regen und Sonne) hier in der Schweiz ganz schön zum Kotzen. Aufmunterung findet man aber im dieswöchigen NME. Da werden eine NME-Awards-Cd sowie einige schöne Poster mitgeliefert (in meiner Ausgabe war es ein riesiges Poster von Kings of Leon).

Der Aufhänger des Magazins sind dann aber die wunderbaren White Lies, deren Album ich euch nur ans Herz legen kann.

Kalifornische Klänge gibt es im Radar. Darker my Love verbreiten in meinem Wohnzimmer fröhliche Vorsommerstimmung. Und auch Crystal Antlers wuchten sommerliche Klänge durch meine gute Stube. Wer The Coral mag, soll da mal reinhören.

Die alten Herren von U2 tauchen diese Woche mit ihrem Album “No Line On The Horizon” bei den Plattenkritiken auf. Ben Patashnik gibt ihnen sieben Punkte und zieht als Fazit: “It’s a very good collection of very good songs played very well. A little more stilliness would go a long way, though.” The Bishops kommen mit sechs Punkten weg: “This patchy album shows these sharp-suited Londoners on safe indie territory, but caught in several minds.” Und Red Light Company wird mit 3 Punkten ganz schön verrissen: “The latest arrivals at the wimp-rock, er, ‘party’, come bearing the same old gifts.’

Bei den Konzerten möchte ich besonders jenes von Simian Mobile Disco hervorheben. Die spielten in London. “The glitches and unruly clangs are what make the live experience distinctly, well, live”, schreibt Jaimie Hodgson.

Nächste Woche gibt es dann alles rund um die NME-Awards.

Euer Sir Bättig

NME Watch vom 14. Februar 2009

Sir Baettig, 4. März 2009

Amor, Amor, was hast du bloss mit Pete gemacht?

Oh my fucking god. Manchmal ist es einfach nur wahnsinnig, was sich der NME so alles leistet. Als ich vorhin am Kiosk stand, triefte der NME nur so vor Schnulzenschmalz. Stellt euch vor: Auf dem aktuellen Cover ist Pete Doherty abgebildet. Traurig guckt er in die Kamera. Mit seiner linken Hand zupft er am Kragen und zwar so, dass man seine Brust sieht. Darauf ist wiederum ein grosses rotes Herz draufgemalt- mit Flügelchen. Und zu Allem titelt der NME: “The bleeding heart of Pete Doherty – ‘I’m not allowed near Carl. They say I’ll bring nothing but darkness’.”

Bei aller Liebe zu Pete. Pathetischer und peinlicher gehts wohl nicht mehr.

Deutlich besser ist das ein paar Seiten hinten publiziert Interview. Pete lebt nun in Paris und werkelt an seinem Solo-Album. Pete spricht wie es ist in Paris zu leben (Sein Französisch ist offenbar ziemlich mies),.Interessanter ist, was Pete auf die Frage “Why have you done a solo album now, rahter than another Babyshambles one?” antwortet: “Really? Because my Parlophone deal said I had to do a record as Pete Doherty and two records with Babyshambles.” Wow, DAS war mit ja wirklich neu. Ausserdem spricht Pete über das Alt werden. Das macht ihm nämlich ein bisschen zu schaffen. Ausserdem wird auf seinem neuen Album tatsächlich Amy Winehouse ein Duett mit ihm singen. Der Song heisst ’1939 Returning’.

Das Interview hat es wirklich in sich. Denn offensichtlich haben Carl und Pete nach Angaben von Pete 1 bis 2 Millionen Pfund bekommen, wenn sie als Headliner bei Reading oder anderen Festivals aufgetreten wären. Pete hätte das auch sehr gerne gemacht, weil der offensichtlich das Geld braucht. Doch Carl wollte nicht, da Pete von dunkler Energie umgeben sei und er Carl all die gute Energie entziehen würde. Das hätte ihm ein New-Age-Guru erklärt. What the fuck? Die Reunion der Libertines oder zumindest von Carl and Pete scheitert an einem New-Age-Guru? Unfassbar, wenn das wirklich stimmt. Und schade obendrein.

Beim Radar liebt der NME diese Woche Fever Ray.  Die Emo-Schweden bieten psychedelischen Ambient-Rock. Zu ihren Einflüssen zählen sie unter anderem Yo La Tengo und CSS. Sind nicht schlecht.

Quasi im Hall ihrer Musik versinken die Crystal Stilts. Drei Typen und eine Frau aus Brooklyn, die irgendwie ein bisschen nach The Horrors klingen.

Deutlich romantischer und auch ruhiger dröhnt die Musik von Kyte aus den Boxen. Gefällt mir ganz gut. Electro vermischt sich mit Synthie.

Welche die schönsten Indie-Love-Songs sind, müsst ihr selber nachlesen.

Bei den Alben bekommen Empire Of The Sund 8 Punkte. “And yes, they’re like MGMT – in that they’re great” zieht Martin Robinson sein Fazit.  Auch Teitur kriegen 8 Punkte. “Teitur brings the beauty and the blues with him in songs that recall Guillemots, Josh Rouse and a heartpummeling Sufjan Stevens”, heisst es. In die gleiche Kategorie schlägt übrigens Morrissey mit Years Of Refusal. “Morrissey is feeling mortality like never before but will – thankfully – not go quietly.”

Badass Jesse Huges gab mit seinen Eagles Of Deathmetal ein Konzert in Paris. Und gaben offensichtlich auch einige Covers zum Besten (Beat On The Brat’ und ‘New Rose’)

You Rock.

Euer Sir Bättig

NME Watch vom 31. Januar 2009

Sir Baettig, 20. Februar 2009

Noel vs. Alex

In der aktuellen Ausgabe des New Musical Express geht es unter anderem:

An den diesjährigen NME-Awards kämpfen Noel Gallagher und Alex Turner Kopf an Kopf um Nominierungen. Während Noel mit acht glänzen kann, kommt Alex gerade mal auf sechs. Man darf gespannt sein, wer da mehr abräumt.

Ansonsten geht es mit den Top Alben 2009 weiter. In dieser Ausgabe:

Vampire Weekend, Reverend And The Makers, Joe Lean & The Jing Jang Jong (die kann ich euch nur empfehlen), The Twang und Manic Street Prachers.

Im Radar sind diese Woche Marina And The Diamonds. Oh, das klingt ganz nach Dresden Dolls. Einfach solo und bisschen popiger.  Finde ich wunderschön.  Hockey aus Portland frönen dem souligen New Rave. Auch da ist ein Besuch auf ihrer Seite nicht verkehrt. Eine Mischung aus Peaches und CSS legen Le Corps Mince De Françoise aus Tanzparkett. Crazy, abgehoben, lüpfig, ein Kracher.

Bei den Longplayer hat es The View auf 7 Punkte gebracht. Der alte Haudegen Bruce Springsteen kam auf 8. Und in den ganz ganz kleinen Reviews wird The Fray mit 3 Punkten nach Hause geschickt.

In der Konzertrubrik ist eigentlich nur Jay-Z erwähnenswert. Der trat im Warner Theatre in Washington DC auf.

Verabschieden möchte ich mich mit diesen drei Damen. Oh my god. M.I.A meets Popstars meets Europop.  

Euer Sir Bättig

Neue Alben 2009

Sir Baettig, 4. Februar 2009

Weiter geht es mit der Vorschau auf das Jahr 2009. In dieser Woche: Alben. Und auf solche dürfen wir uns ganz besonders freuen. 2009 wird nämlich ein gutes Jahr für Rock’n'Roll-Liebhaber.

Zuerst gibt es aber Schmusi mit Carl Barât. Den sieht man nämlich in der NME-Gallery eng umschlungen mit James Allan, dem Sänger von Glasvegas. Zu dieser zärtlichen Annäherung kam es in Zusammenhang eines Konzertes in San Francisco. Dort spielte nämlich Carl als Vorband von Glasvegas.

Insgesamt 17 Alben stellt der NME vor. Ich werde hier nicht alle ausführlich besprechen. Hier Sir Bättigs Top-List:

Jamie T

Ja, vom Jungspund soll es Neues geben. Dabei gehe er aber nicht gerne ins Studio. “I hate pristine studios, I like recording at home, so I can make a little dan”, sagt er. Weiter möge er die Tracks, die er bis jetzt geschrieben habe. Aber das reicht ihm nicht: “I want to write more”. Wann es erscheinen wird, sei aber noch offen.

Yeah Yeah Yeahs

“It’s more uplifting than any record we’ve done, and also a bit more dancey”, sagt Front-Frau Karon O. zum neuen Werk. Wir sind gespannt.

Klaxons

15 Songs seien bist jetzt entstanden. Darunter Titel wie “Moonhead”, “The Valley Of The Calm Trees” oder “Prog Doom”. Ziel sei es, das Album an Ostern zu veröffentlichen. Jamie Reynolds sagt dazu: “Every song hat single potential – but not in a happy-happy-joy-joy way.” Ha?, fragt man sich da. Wie auch immer, wer seine Klappe so weit aufreisst, der muss dann schon was Ordentliches abliefern.

Lily Allen

Schon bald (9. Februar) wird ihr zweites Album “It’s Not Me, It’s You” in den Plattenläden stehen. Produziert wurde es von Greg Kurstin in den Eagle Rock Studios in Los Angeles. “I wanted to work with one person from start to finish”, erklärt Allen. “To make it one complete body of work. I wanted it to have some integrity to it.”

Maximo Park

“Groove-Based” soll das dritte Werk von Maximo Park sein. Das zumindest behauptet Frontmann Paul Smith. Auch sie nahmen ihr neustes Album in Los Angeles auf. “Listening to the mixes, it just feels like a band playing in a room – then we’ve got weird dreamy effects on the guitars and the synthesizers are more extreme than we’ve dealt with” sagt Paul weiter. Der Arbeitstitel heisst übrigens: “Rollerdisco Of Dream”. Wow, wie pathetisch.

The Wombats

Auch die niedlichen Tierchen feilen an einem neuen Werk. Laut Frontmann Matthew “Murph” Murphy seien auf der neuen Platte “some strange, slightly morbid, new topics. Düsterer solle es sein und auch lyrischer. Ausserdem dürfen sich alle Wombats-Fans auf eine einjährige Tour freuen.

Sodele. Was die restlichen Bands zu ihren Alben sagen, dürft ihr gerne selber nachlesen.

Die wunderbaren White Lies kriegen übrigens bei den Alben verdiente 8 Punkte. “Despair never sounded so…colourful”, schreibt Mark Beaumont. Ebenfalls in der Achter-Liga spielen Antony And The Johnsons.

Lost in Space,

Euer Sir Bättig

NME Top Bands 2009

Sir Baettig, 27. Januar 2009

In dieser Woche stellt der NME seine besten Bands für das Jahr 2009 vor. Und da diese möglicherweise in diesem Jahr für Furore sorgen, nehmen wir sie mal genauer unter die Lupe. Vorgestellt werden sie von Jaimie Hodgson, dem “New Music Editor”.

Florence And The Machine

Die junge Frau mit dem Namen Florence Mary Leontine Welch kommt aus Südlondon und liefert uns popigen Singer-Songwriter-Sound. Unter anderem war sie Vorband für MGMT. Schöne Wohlfühlmusik, um Sonntagnachmittags Kaffee trinkend in den Tag hinein zu leben.

The Virgins

Jungfräulich klingt ihr Rock’n'Roll nicht gerade. Eher altbekannt irgendwo zwischen Black Rebel Motorcycle Club und Disco (Song: Rich Girls). Von sich selber sagen sie dann auch: “We were inspired by the idea of white guys trying to make disco music”. Bitte mehr davon.

Empire Of The Sun

Naja, ihre spacige Final Fantasy-Optik ist gewöhnungsbedürftig. Aber ihre Musik groovt angehm. Die zwei Australier erzählen Geschichten mit einem Schuss Magie, immer ein bisschen zu Nahe am Kitsch. Wer pathetischen Hall-Disco mag, soll da mal reinhören.

White Lies

Sollten uns bekannt sein. Und ich muss sagen, dass ich die mittlerweile sehr mag. Besonders den Gesang von Harry McVeigh. Die werden dieses Jahr wohl gross werden. Epischer Indie, der ans Herz geht.

The Soft Pack

Von “Parasites”, “Beside Myself” oder “Nighlife” singen die vier Kalifornier. Dazu mischen sie schrubbeligen Garagen-Indie. Roh, schroff, dreckig, ausufernd. Klingen wie ein unaufgeräumtes Jugendzimmer.

The XX

Oh schööön. Da vermischt wer R&B mit Anti-Folk. Sie kommen aus London und beschreiben ihre Einflüsse auf Myspace folgendermassen: Aaliyah to CocoRosie, Rihanna to The Cure, Missy Elliott to Chromatics, The Kills to Ginuwine, Pixies to Mariah Carey and Justin Timberlake to Tracy + the plastics. Und das klingt verdammt gut.

The Chapman Family

Schnell, wütend, selbstzerstörend. In dieser Familie sucht man vergebens Harmonie. Da wird auf die Instrumente gedrescht was das Zeug hält. Die Stimme hört sich ein bisschen wie jene von Ian Curtis an. Die Engländer können mich aber  irgendwie nicht für sich gewinnen.

Little Boots

Prog-Jazz-Synthe-Indie-Euro-Dance? Disco-House? Ich weiss es nicht. Fakt ist aber, dass Victoria Hesheth sehr schön anzusehen ist. “I like fantasy and epic and magic. I don’t actually sing about horses tough”, sagt die junge Sängerin. In ihrer Musik gibt es definitiv Welten zu entdecken.

The Big Pink

Sie seien süchtig nach Liebe und wollen uns daran teilhaben lassen. Wieder dröhnt dieser hallende, pathtische Schmuse-Indie aus den Boxen. Haben jetzt alle Liebeskummer oder was?

Kid Cudi

Zu letzt reicht es dann doch noch für einen Hip-Hop-Act. Müsst ihr selber auschecken. Ist nicht mein Ding. Nicht Hip-Hop an sich, sondern Kid Cudi.

Hm. In meinen Augen sind die angekündigten Top 10-Bands ziemlich enttäuschend. Ausser White Lies hat es nichts dabei, das mich jetzt aus den Socken hauen würde. Aber das Jahr ist ja noch jung. Vom Gefühl her tippe ich, dass der Indie in diesem Jahr sphärischer wird. Also weg vom Folk-Einschlag von MGMT. Und weg vom Minimal-Elektro von Jusitce. Es wird mehr in Richtung Empire Of The Sun gehen. Wir dürfen gespannt sein.

Bei den Alben wird die neue Animal Collective besprochen, die ganze 8 Punkte kriegt.

Hallende Grüsse.

Euer Sir Bättig

NME Watch vom 3. Januar 2009

Sir Baettig, 18. Januar 2009

Die besten Fotos 2008

Na, auf diese Ausgabe habe ich mich ja besonders gefreut. Im aktuellen Heft zeigt uns der NME die besten Fotos des Jahres 2008.

Mit dabei sind unter anderem:

The Last Shadow Puppets, Oasis, The Ting Tings, Friendly Fires, Dan Black, die wunderschöne Scarlett Johansson (deren Foto ich jetzt dann rausschneiden muss), MGMT (hippiesk im Blumenfeld), Gallows (mit Stinkefinger), Crystal Castles, Glasvegas.

Bei so vielen Fotos bleibt die Musik leider auf der Strecke. Das heisst; Keinen Radar, keine Alben, keine Konzerte. Dafür gibt es nächste Woche die “Top 10 Acts des Jahres 2009″

Wir sind gespannt.

Euer Sir Baettig

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